Hintergrund

NRW ist mit drei Automobilendherstellern (OEM) und rund 800 Zulieferunternehmen ein wichtiges Zentrum der Automobilwirtschaft in Europa. Zugleich ist die Automobilindustrie für das Land NRW eine Schlüsselbranche.

     

Die Globalisierung der Märkte und die zunehmende Bedeutung des Klimaschutzes stellen OEMs und Automobilzulieferer vor neue Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, sind die Innovationsfähigkeit und die globale Wettbewerbsfähigkeit der Zulieferer entscheidend. Diese kann durch Automobilcluster und Kooperationen mit Hochschulen gefördert und unterstützt werden. Dabei sind nicht nur technische, sondern auch organisatorische und personalbezogene Themen bedeutsam.

Zwar bestehen in NRW bereits mehrere Netzwerke der Automobilwirtschaft - Automotive Rheinland, Cartec, Kompetenzhoch3, NRW-auto, VIA – Verbund Innovativer Automobilzulieferer in der Region Südwestfalen, Rhein-Berg-Automotive und das Zulieferer-Netzwerk Automotive Südwestfalen –, aber die Kooperation zwischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen einerseits und den Automobilzulieferunternehmen in NRW, speziell im Ruhrgebiet andererseits, ist dennoch unzureichend entwickelt. Vor allem klein- und mittelständische Zulieferer haben vielfältige Probleme, die in der Region vorhandenen und eigentlich öffentlich zugänglichen Wissensressourcen zu nutzen.

CONAUTO_2 will dazu beitragen, den Wissensaustausch in den Themenfeldern Personal, Organisation und Produktionssysteme zwischen KMU des Ruhrgebiets und den Hochschulen NRWs zu fördern, um damit die Standortsicherung und –entwicklung der Automobilwirtschaft in der Region und im Land zu unterstützen.

CONAUTO_2 wird als Projekt bei der INCCAS GbR (Intercultural Consultancy and Studies) in Bochum in Kooperation mit Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union und ist ein Modul des „Kompetenzatlas Automobilwirtschaft NRW“.

 

 

Gefördert durch
Europaische Union
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
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